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26.11.2019

Stichtag 01.03.2020?

Wir Eltern wollen natürlich alle nur das Beste für unsere Kinder - wollen sie achtsam in die Selbstständigkeit begleiten, ihnen Halt und Unterstützung geben da wo sie es brauchen und sie vor Gefahren beschützen so gut wir können.

Gefahren können in dieser Welt von vielen Dingen ausgehen – auch von schweren Infektionskrankheiten.

Dabei stehen momentan ganz besonders die Masern im Kreuzverhör der Bundespolitik.

Laut Bundesgesundheitsministerium ist es gerade jetzt unbedingt notwendig in Deutschland mit dem Masernschutzgesetz in öffentlichen Einrichtungen eine Masernimpfpflicht einzuführen - für alle nach 1970 Geborenen ohne Impfung oder Menschen mit nicht ausreichender Immunität.

Der Gesetzesentwurf ist so geschickt formuliert, dass der unwissende Leser denken könnte, in Deutschland habe die Anzahl der Maserninfektionen kürzlich auch zugenommen:

„Im Jahr 2018 kam es weltweit zu einer Verdoppelung der Masernfallzahlen. In Deutschland sind neben Kindern auch Jugendliche und Erwachsene von Masernerkrankungen betroffen. Dies zeigt, dass der eigentlich im Kindesalter vorzunehmende Impfschutz immer mehr vernachlässigt wurde.“

  1. Die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) sprechen aber ganz eindeutig gegen eine Zunahme der Erkrankungen in den letzten Jahren in Deutschland.
  1. Der Impfstatus bei Schulanfängern in Deutschland liegt nach Angaben des RKI gleichbleibend beziehungsweise sogar leicht steigend bei einer Impfquote von 97% in den vergangenen Jahren - warum spricht die Politik von Vernachlässigung?

Wo ist da die „Impfmüdigkeit“, von der in den Medien so häufig gesprochen wird? Und wo ist die alarmierende Ausbreitung der Impfgegner?

Auch wenn die Fallzahlen in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland stagnieren, kommt es vor allem in Ballungsgebieten immer wieder zu kleineren Ausbrüchen - (Zahlen des RKI) – der Ausbruch in Duisburg 2017 hat Deutschland sogar wieder von der Statusbewertung des Ansteckungsrisikos der WHO „zurückfallen“ lassen:

„...Deutschland im Jahr 2017 wieder auf den Status einer endemischen Transmission der Masern“(WHO).

Wer könnte an dieser Misere noch Schuld sein? Die hohe Zahl an Migranten kann eine plausible Erklärung sein. Dies kann man aber nicht beweisen, denn das RKI schreibt dazu:“Ein hoher Anteil der Masernfälle unter 0- bis 2-Jährigen wird insbesondere unter Asylsuchenden/Geflüchteten und Personen mit Migrationshintergrund vermutet. Genauere Daten zu Masern bei Personen mit Migrationshintergrund liegen dem RKI allerdings nicht vor, da die Meldedaten dieses Kriterium nicht erfassen.“

Kann das Thema "Impfversagen" hier zum Tragen kommen?

Nach Angaben des RKI ist der Nestschutz geimpfter Mütter, die eine Wildinfektion nicht durchgemacht haben, auf ihre Säuglinge im Vergleich ziemlich gering (SSPE!)– könnte das vielleicht auch Rückschlüsse darauf zulassen, dass die Immunität an sich durch die Impfung auch nicht lebenslang anhält? Denn es kommt ja durch die „Ausrottungstendenzen“ vielleicht zu weniger Boosterungen(natürliche "Auffrischungen") durch das Wildvirus?

Das Bundesgesundheitsministerium schreibt in seinem Entwurf für das Masernschutzgesetz Folgendes:

„Zur Prävention stehen gut verträgliche hochwirksame Impfstoffe zur Verfügung, die eine langfristige Immunität vermitteln.“

Bei Dr Steffen Rabe findet man einen wie ich finde sehr schönen Artikel zu primärem und sekundärem Impfversagen (https://www.impf-info.de/die-impfungen/masern/249-masern-trotz-impfung-die-unterschätzte-gefahr.html)

Und das RKI schreibt hierzu auch selber, dass der Anteil unter den Geimpften an den Erkrankten in den letzten Jahren gestiegen ist:

„Obwohl der beschriebene epidemiologische Effekt eine gute Erklärung für den steigenden Anteil der Geimpften unter den Masernfällen darstellt, sollte auch die theoretische Möglichkeit einer wirklich sinkenden Immunität in der Bevölkerung nach Impfung in Betracht gezogen werden. So ist es theoretisch denkbar, dass durch eine Unterbrechung der Viruszirkulation mit fehlender natürlicher Boosterung durch Wildviren zukünftig eine schwächer werdende Immunität nach Impfung in der Bevölkerung beobachtet wird und die Impfung somit nicht mehr lebenslang wirken könnte. Inwiefern dies Phänomen tatsächlich epidemiologisch relevant ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht eindeutig geklärt werden. „

Da kann man sich als besorgte Eltern fragen ob es gerechtfertigt ist, seine Kinder dem Risiko einer Impfung zu unterziehen, wenn gar nicht absehbar ist, dass die Impfung eine lebenslange Immunität von 98% (wie es propagiert wird) hinterlässt.
Denn viele Eltern sehen in Impfungen durchaus ein Risiko - zu Unrecht?

Was sagen die Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts?

Laut der Berichterstattung des Bundes sind seit dem Jahr 2001 in Deutschland mindestens 7 Menschen mit der Diagnose „Masern“ verstorben – was nicht ausschließt, dass möglicherweise andere Diagnosen (z.B. Herzversagen, Lungenentzündung) als Todesursache angegeben wurden.

An den Folgen einer Masern – bzw. Masernkombinationsimpfung sind im selben Zeitraum mindestens 17 Patienten verstorben. Hinzu kommen noch drei gemeldete Verdachtsfälle, die das RKI nicht näher verifizieren konnte.

Da Impfkomplikationen und -schädigungen einem gesonderten Erfassungssystem unterliegen, ist dies medizinisch eine Ausschlussdiagnose. Daher wurde bei 15 Fällen die Impfung gelten gelassen, da keine andere Diagnose als Todesursache gefunden wurde.

Bei zwei kleinen Kindern konnte das PEI die Impfung eindeutig und ohne Umwege als Todesursache zuordnen, da sich bei ihnen durch die Impfung ein Immundefekt zeigte, der vorher nicht bekannt war und eine Kontraindikation zur Impfung dargestellt hätte.

Man weiß nie, auf welchen „Boden“ eine Impfung trifft und mit was für Prädispositionen unsere Kinder auf die Welt kommen, die „unter normalen Umständen“ nicht in Erscheinung treten.

Es ist wahrscheinlich auf beiden Seiten von einer Dunkelziffer auszugehen – vor allem wenn man bedenkt, dass die Dunkelziffer im Bezug auf Komplikationen und Schädigungen durch Impfstoffe wahrscheinlich sehr hoch ist. Hierzu kann ich auch einen Artikel von Dr. Steffen Rabe über die Meldebereitschaft von Verdachtsfällen von Impfkomplikationen empfehlen:

https://www.impf-info.de/neben-wirkungen/unerwünschtes/82-erfassung-von-impfstoffnebenwirkungen-in-deutschland.html

Dennoch plädieren die Abgeordneten der Regierungsparteien noch immer wehement für die Ausrotung des Masern-Virus durch Impfung, denn die Masern sollten ja laut WHO bereits im Jahr 2015 in Europa ausgerottet worden sein.

Was in puncto Ausrottung vielleicht auch noch bedacht werden sollte:

Das Masern-Virus hält sich außerhalb des menschlichen Körpers zwar nicht lange, aber warum soll ein Geimpfter automatisch kein Erregerreservoir mehr sein?

Ziel einer Impfung ist eine Immunität – was bedeutet, dass der Körper den Erreger so schnell und gezielt abwehrt, dass keine oder nur leichte Krankheitssymptome entstehen. Es bedeutet aber nicht, dass eine Verbreitung des Erregers nicht mehr möglich ist.

Mediziner sprechen von einer „stillen Feiung“ wenn eine Immunantwort des Körpers keine Symptome hervorruft, aber trotzdem eine ansteckende Infektion vorliegt. Dieses Phänomen kann bei bei vielen Infektionskrankheiten beobachtet werden (bei Masern zwar nicht!) und gleicht dem gewollten Ergebnis einer Impfung.

In vielen Kindergärten und Kitas werden heutzutage bereits Kinder unter einem Jahr betreut, die zum einen noch nicht gegen Masern geimpft werden können und zum anderen ein erhöhtes Risiko haben nach einer Maserninfektion später eine lebensbedrohliche SSPE zu entwickeln, sofern sie nicht gerade Mütter haben, die noch durch das Wildvirus immun geworden sind.

Daher ist es durchaus möglich, dass ältere, geimpfte Kinder die Kita besuchen, die gerade eine unbemerkte, symptomlose Maserninfektion durchmachen und ansteckend (der Masern-Wilderreger ist hochansteckend!) sind - was natürlich auch niemand weiß - und diese dann mit den unter Einjährigen in Kontakt kommen.

Man kann sich nun auch noch fragen, warum der WHO ausgerechnet die Ausrottung der Masern so wichtig ist? Gibt es keine wichtigeren gesundheitlichen Probleme auf dieser Welt?

Wie viele Menschen sterben weltweit an den Folgen mangelnder lebenswichtiger Ressourcen wie geeigneter  gesunder Nahrungsmittel und sauberem Wasser (mal ganz zu schweigen davon, dass eine gute Grundversorgung vielleicht auch die Gefahr an Infektionskrankheiten zu versterben verringern könnte?)

Laut terre des hommes stirbt etwa alle 14 Minuten ein Mensch auf der Welt an einer Waffe Made in Germany – ist es wichtiger erst einmal zu versuchen die Masern auszurotten?

Ich will hier auf  gar keinen Fall die Risiken einer Maserninfektion herunterspielen. Aber Impfrisiken existieren genauso, auch wenn sie oft nicht thematisiert werden. Wir Eltern haben die Wahl abzuwägen welches Risiko für uns tragbarer ist und das Recht diese Wahl in Eigenverantwortung für unsere Kinder zu treffen, soll uns Eltern nun abgesprochen werden?

Auch wenn viele kritische Stimmen äußern, dass die gesundheitliche Bedenklichkeit von Impfstoffen nicht ausreichend nachgewiesen ist – die Unbedenklichkeit ist es ebenso wenig!

Wir sollen nun vom Staat zum Konsum von Produkten gezwungen werden, deren Unbedenklichkeit nicht wissenschaftlich belegt ist! Wo findet man dabei den Gedanken der Demokratie wieder?

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